SKKAB

Schweizerische Konferenz der kaufmännischen Ausbildungs- und Prüfungsbranchen

SKKAB

Kaufleute 2022

Die Arbeitswelt wird digitaler, der Arbeitsmarkt flexibler, der Trend zur Dienstleistungsgesellschaft hält an. Was bedeutet das für die meistgewählte berufliche Grundbildung der Schweiz? Diese Frage beantwortet das Projekt «Kaufleute 2022».

Die SKKAB macht die kaufmännische Grundbildung fit für die Arbeitswelt der Zukunft. Dazu hat sie Anfang 2018 das Projekt «Kaufleute 2022» lanciert.

Die SKKAB verbindet im Projekt «Kaufleute 2022» bewährte Elemente mit notwendigen Innovationen. Die Kerngedanken vergangener Reformen werden weiterverfolgt: integrierte Förderung von Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen an allen drei Lernorten, Befähigung zu lebenslangem Lernen, Hinführung zu selbstständigem Lernen und Arbeiten.

Kommunikationsplattform

Informationen zum aktuellen Stand des Projekts, freigegebene Dokumente und Antworten auf häufige Fragen finden Sie auf der Kommunikationsplattform Konvink der SKKAB.

Bei Fragen zur Anmeldung wenden Sie sich bitte an support@konvink.ch

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Stimmen zu «Kaufleute 2022»

«Der Beruf wird wettbewerbsfähiger, weil die Lernorte enger kooperieren. Und er wird attraktiver, weil die Lernenden aufgrund der Orientierung an Handlungskompetenzen den praktischen Nutzen ihrer Ausbildung besser erkennen.»

Daniela Bärtschi

Abteilungsleiterin KV Detailhandel, bz emme (Burgdorf)

«Das Projekt stärkt die Lernortkooperation, welche bisher zu wenig gelebt wurde. Zudem wird sich die Ausrichtung auf Handlungskompetenzen positiv auf die Motivation der Lernenden auswirken, weil sie das Erlernte direkt anwenden können.»

Christine Wüscher

Rektorin HKV Handelsschule KV Schaffhausen

«Die konsequente Ausrichtung auf Handlungskompetenzen ist auch eine Chance für die Berufsfachschulen. Wir können zeigen, dass wir als Pädagoginnen und Pädagogen fähig sind, junge Menschen optimal auf das lebenslange Lernen vorzubereiten.»

Peter Kaeser

Direktor WKS KV Bildung (Bern)

«Wir haben jetzt die Möglichkeit, die kaufmännische Grundbildung so zu gestalten, dass sie einerseits den Bedürfnissen des Arbeitsmarkts gerecht wird, andererseits spannend und herausfordernd für die Lernenden bleibt. Gelingt uns das, wird es für die Betriebe auch in Zukunft attraktiv sein, Lernende auszubilden.»

Michel Fischer

Geschäftsführer OKGT. Branche: Treuhand/Immobilien

«Unsere Branche ist geprägt durch die Globalisierung und die rasant fortschreitende Entwicklung der MEM-Industrie. Mit dem Reformprojekt «Kaufleute 2022» haben wir die Chance, die kaufmännische Berufslehre handlungskompetenzorientiert auszurichten und unsere zukünftigen Fachkräfte auf die zunehmend digitalisierte Arbeitswelt vorzubereiten.»

Regula Züst

Projektleiterin Berufsbildung Swissmem. Branche: Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie

«Die Reform bringt einen Paradigmenwechsel. Erstens steht die Anwendungskompetenz im Zentrum der kaufmännischen Grundbildung, zweitens kann sie spezifischer auf einzelne Branchen ausgerichtet werden. Dadurch können wir den Betrieben eine attraktivere Lehre anbieten – was sich positiv auf die Ausbildungsbereitschaft auswirken wird.»

Thomas Suter

Stv. Direktor und Leiter Bildung Spedlogswiss. Branche: Internationale Speditionslogistik

«Die Orientierung an Handlungskompetenzen führt zu einer Neugestaltung des Stundenplans – keine einfache Aufgabe, gerade für kleinere Schulen. Zudem kommt auf die Lehrpersonen ein Kulturwandel zu: Sie müssen vermehrt zusammenarbeiten. Toll wäre, wenn die SKKAB entsprechende Weiterbildungsmodule entwickeln würde.»

Daniela Bärtschi

Abteilungsleiterin KV Detailhandel, bz emme (Burgdorf)

«Die Zeit bis zur Einführung ist knapp bemessen. Das wird mittlere Schulen vor Probleme stellen. Und: Die Reform wird an den Berufsfachschulen einen Kulturwandel bewirken. Jedes bisherige Fach muss künftig bezogen auf eine spezifische Handlungskompetenz unterrichtet werden. Wir müssen die Lehrpersonen durch Schulung darauf vorbereiten. Das kostet Geld und Zeit.»

Christine Wüscher

Rektorin HKV Handelsschule KV Schaffhausen

«Die Lehrpersonen werden vermehrt zu Lernbegleiterinnen und -begleitern. An unserer Schule üben sie sich bereits heute in dieser Rolle, zum Beispiel im Projekt «Begleitetes Selbstorganisiertes Lernen – BGSOL». Es ist wichtig, als Organisation Erfahrungen zu sammeln und den Lehrpersonen frühzeitig Plattformen zu bieten.»

Peter Kaeser

Direktor WKS KV Bildung (Bern)

«Wir müssen die Betriebe, die Berufsbildenden und die Dozierenden an den Berufsfachschulen und in den üKs für die Idee der Kompetenzorientierung gewinnen. Hier ist jede einzelne Branche gefordert.»

Michel Fischer

Geschäftsführer OKGT. Branche: Treuhand/Immobilien

«Die grösste Herausforderung liegt darin, dass uns die Handlungskompetenzorientierung über alle drei Lernorte gelingt. Das wird die Berufsfachschulen wohl am meisten herausfordern, ihnen aber auch neue Möglichkeiten eröffnen.»

Regula Züst

Projektleiterin Berufsbildung Swissmem. Branche: Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie

«Jede Veränderung löst zunächst einmal Befürchtungen aus. Wir müssen also Überzeugungsarbeit leisten, um Widerstände zu überwinden. Eine weitere Herausforderung sehe ich im Faktor Zeit: Uns steht ein grosser Wandel bevor, und 2022 ist nicht mehr weit…»

Thomas Suter

Stv. Direktor und Leiter Bildung Spedlogswiss. Branche: Internationale Speditionslogistik

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